Bär an der Transfăgărășan
Sonntag, 28. Juni
Morgen 08°° Uhr / 17 °C

Mittag 13°° Uhr /
22
°C

Abend 18°° Uhr / ...............°C

Heute ist der letzte ganze Tag unserer Reise. Und den verbringen wir einfach auf dem Campingplatz in Stanta Maria Val Müstair!
Ausschlafen, Kaffee trinken, News Lesen, ausgiebig Frühstücken, Kreditkartenabrechnung kontrollieren, den gestrigen Tag in der Hompage erfassen, lesen, Nichtstun geniessen, spätes Mittagessen kochen, mitten am Nachmittag duschen, Formel1-Rennen schauen (Hansruedi), irgendwann Apero trinken usw. usw.
Warum bleiben wir hier?
Wir vermeiden den Ausflugsverkehr vom Sonntag, das Radrennen Dreiländergiro wird heute auf einem Teil unserer Heimroute zu grossen Verkehrsbehinderungen führen, noch einen Tag Nichtstun, Reise Revue passieren lassen, einmal Zuhause -> da wartet doch viel Arbeit usw. usw.
Ein kurzes Fazit zu unserer Reise:
Wenn wir morgen Montag zu Hause eintreffen sind wir insgesamt 13 Wochen und 6 Tage unterwegs gewesen.
13'385 unfallfreie Kilometer liegen hinter uns.
Mit Bulgarien und Rumänien haben wir zwei neue Länder bereist.
Stimmt nicht ganz. Ungarn haben wir in einem Tag durchquert!
Bulgarien war eher ein Transitland. Wir waren 10 Tage in diesem Land. So richtig gepackt hat uns das Land nicht. Aber wer weiss, vielleicht geben wir ihm irgendwann eine zweite Chance
Rumänien und auch die Menschen haben uns restlos begeistert und wir sind wahrscheinlich nicht zum letzten Mal in diesem Land gewesen.
Das Geschehen vor allem rund um die Strasse von Hormus und seine Auswirkungen konnte uns nicht daran hindern, in die Türkei zu reisen. Und doch hat uns die Situation beeinflusst, denn wir sind nicht bis ganz in den Osten der Türkei gereist. Der Van See wartet also immer noch auf uns. Die Aufgeschlossenheit, Hilfsbereitschaft, Fröhlichkeit usw. der Einheimischen haben uns auch diesmal wieder beeindruckt. Das Müllproblem ist leider nicht kleiner geworden.
Eine Reise mit tausend so unterschiedlichen Erlebnissen und Eindrücken wird morgen zu Ende sein. Wir sind für all das dankbar und vor allem dafür, dass wir morgen gesund zu Hause eintreffen werden.
Stellplatzkosten: 39 SFr. inkl. V/E, ohne Strom, WC und Dusche
Samstag, 27. Juni
Morgen 08°° Uhr / 19 °C

Mittag 13°° Uhr /
28
°C

Abend 18°° Uhr / 22°C

Es zieht uns so gar nicht in unsere heisse Wohnung nach Flims. Wie man oben beim Wetter sieht haben wir die 30 Grad nicht erreicht. Ok, es ist auch hier heiss, aber es weht meist ein herrlicher Wind. So laden wir unsere E-Bikes aus und wir wollen via Alp Terza nach Müstair zum Mittagessen fahren.
Laut Wander- und Bikeprospekt der Gegend soll dies eine leichte E-Biketour sein, die auch nicht allzu viel Kondition verlange.
Es sind aber doch etwas über 800 Höhenmeter zu überwinden. Zuerst geht's auf Asphalt aufwärts und später dann auf einer recht guten Schotterstrasse. Die Steigungen sind teilweise aber schon recht happig. Wir würden die Tour nicht als leicht bezeichnen. Nach 470 Höhenmetern erreichen wir das Restaurant Terza. Den Wald haben wir längst hinter uns gelassen, es ist heiss und so beschliessen wir spontan, dass man auch auf einem anderen Weg nach Müstair fahren kann. Nämlich wieder abwärts düsen und im Tal runter nach Müstair fahren.
In Müstair radeln wir durchs schöne Dorf und kommen auch beim Kloster vorbei - übrigends auch Unesco Weltkulturerbe.
Das Mittagessen geniessen wir im Schatten und nehmen anschliessend die paar Kilometer rauf nach Sta. Maria unter die Räder.
Wir legen aber beim Camping Muglin noch einen Stopp ein. Hier stehen nämlich Coni und Mathias mit ihrem Wohnmobil.
Wir kennen uns nicht persönlich und das ändern wir heute. Wir folgen uns gegenseitig auf Instagram und auch sie haben eine Homepage: reppi.ch
Bei einem gemütlichen Schwatz vergeht die Zeit wie im Flug. Wir sind alle gespannt, wann und wo wir uns wieder über den Weg laufen oder fahren.
Coni und Mathias, schön haben wir uns kennengelernt und auf ein anderes Mal.
Zurück beim Womo geht es als erstes unter die Dusche und dann geniessen wir einfach den Rest des Tages.
Stellplatzkosten: 39 SFr. inkl. V/E, ohne Strom, WC und Dusche
Freitag, 26. Juni
Morgen 08°° Uhr / 16 °C

Mittag 13°° Uhr /
28
°C

Abend 18°° Uhr / 26°C (1'440 m. ü. M.)


Wir werden von einem tollen Sonnenaufgang geweckt und nach den ersten Kaffee's wechseln wir auf die andere Passseite und geniessen unser Frühstück mit neuer Aussicht.
Dann starten wir in unseren Fahrtag, stellen bald den Blinker und düsen den Umbrailpass hinunter. Nun düsen ist etwas übertrieben, denn auch hier sind viele Motorradfahrer und Fahrradfahrer unterwegs.
Ich, Heidi, habe am Morgen bereits einige Campingplätze angerufen. Überall die gleiche Antwort - voll oder fast voll und reservieren ist nicht möglich.
Bis nach Hause ist es ja eigentlich nicht mehr so weit. Aber auch in Flims ist es sehr heiss und unsere Wohnung wird ein Backofen sein.
Anfangs Woche soll es evt. etwas abkühlen. So stellen wir beim Ortseingang von Sta.Maria Val Müstair wieder den Blinker und landen auf dem Camping "Pe da Munt". Bingo - es hat Platz!! Warm ist es auch hier, aber Tannen und Lärchen spenden zum Teil doch auch etwas Schatten.
Perfekt - hier bleiben wir!

Tagesstrecke:
Stilfser Joch - Santa Maria Val Müstair, Schweiz
Distanz: 18.2 km
Durchschnittsverbrauch: 5.7 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19 km/h
Fahrzeit: 0 Std. 56 Min.
Stellplatzkosten: 39 SFr. inkl. V/E, ohne Strom, WC und Dusche
Donnerstag, 25. Juni
Morgen 08°° Uhr / 19 °C

Mittag 13°° Uhr /
36
°C

Abend 18°° Uhr / 24°C (2'714 m. ü. M.)

Oberstes Ziel für heute - möglichst hoch oben übernachten.
Zuerst noch ein paar Worte zu unserem Ventilator. Vor einigen Tagen hat ja Hansruedi das Ding nochmals ausgebaut und dies und das gemacht und geschüttelt und gerüttelt. Der Ventilator ist definitiv nicht komplet hinüber, aber er läuft nur nach Lust und Laune und meistens in den heissen Tagesphasen lieber eher nicht. Er wird ganz gerne mal gerüttelt, so fahren wir ihm zuliebe eher mal in eine Unebenheit. Und ganz wichtig ist auch, immer wieder mit ihm zu reden, ihn zu loben, wenn er funktioniert, lieb zu bitten, wenn er nicht mehr will;-) Und so kommen wir zusammen irgendwie durch den Tag.
Der Jaufenpass ist unser erster Pass heute und hier wollen wir ganz sicher nicht übernachten. Erstens ist es zu früh und zweitens sind um diese Tageszeit sowieso alle Parkplätze belegt. Der helle Wahnsinn ist, wieviele Motorradfahrer auch heute wieder unterwegs sind.
Die Strasse ist grösstenteils recht schmal und die Wahnsinnigen fahren wie die Idioten. Ok, es gibt auch Ausnahmen, aber die sind leider sehr selten.
Unten in Meran erreichen wir dann die 36 Grad.
Da kommt das Schnalstal doch wie gerufen. Ganz hinten auf 2'011 m. ü. M. liegt Kurzras und ein Stellplatz. Ok, kostet halt auch 45 Euro, ist aber die einzige Möglichkeit im Tal legal zu übernachten. Zudem kennen wir das Tal nicht und man könnte da ja auch noch eine kleine Wanderung unternehmen. Doch welcher Frust - der Platz ist noch bis zum 27. Juni geschlossen - keine Ahnung warum. Also alles wieder retour und neu über die Bücher.
Stilfserjoch - das wollten wir eigentlich erst morgen fahren. Aber jetzt ist es die naheste Möglichkeit für eine kühle Übernachtung.
Der Nachmittag ist doch schon etwas fortgeschritten und der Verkehr hat evt. etwas nachgelassen. PW's sind wirklich nicht mehr so viele unterwegs, aber Motorräder gefühlt zu hunderten und auch recht viele Fahrradfahrer, die den Pass noch in Angriff nehmen.
Es könnte sein, dass Hansruedi morgen etwas Muskelkater in den Armen hat, die Serpentinen haben es in sich.
Oben auf der Passhöhe ist noch der "Teufel" los. Etwas unterhalb parkieren wir für die Nacht. Der Platz ist recht gross und der Ausblick genial.
Auch wenn es langsam ruhiger wird auf der Strasse sind immer noch viele Motorradfahrer unterwegs. Aber irgendwann wird es dunkel und dann kehrt sicher Ruhe ein.
So ist dieser Fahrtag viel länger geworden als geplant und leiden muss darunter unsere Verpflegung. Eine halbe Banane und ein Joghurt gab's bis jetzt für jeden von uns. Und das Nachtessen ist mit einem Thonsalat, kaltem Poulet und Brot auch nicht gerade sehr üppig.
Das Beste aber - es ist herrlich kühl!!!
Tagesstrecke:
St. Lorenzen - Stilfser Joch
Distanz: 251 km
Durchschnittsverbrauch: 12.6 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 41 km/h
Fahrzeit: 6 Std. 2 Min.
Stellplatzkosten: 0 Euro inkl. geniale Aussicht, sonst nichts
Mittwoch, 24. Juni
Morgen 08°° Uhr / 18 °C

Mittag 13°° Uhr /
30
°C

Abend 18°° Uhr / 33 °C

Heiss, heisser, am heissesten!
Der Start in den Tag ist herrlich kühl und dann geht's nur noch aufwärts mit den Temperaturen. Aufwärts sollte man eigentlich auch fahren und möglichst weit oben übernachten. Aber irgendwie heimwärts sollte es auch gehen. Hmmm .... Misurina ist recht hoch - das gucken wir uns an, da gibt es ja auch einen Stellplatz. Aber wie fast überall in dieser Gegend ist auch hier, obwohl noch nicht Hochsaison, der absolute Touristen- und Camperwahnsinn ausgebrochen!!! Zwei Beispiele: Vor 18 Jahren sind wir hoch zur Rifugio Auronzo gefahren. Die Mautstrasse kostete damals bereits ca. 30 Euro und man konnte entspannt oben übernachten mit ein paar anderen Campern zusammen. Jeder fand sein eigenes schönes Plätzchen.
Heute muss ein Wohnmobil online die Fahrt nach oben reservieren - die Anzahl ist limitiert. Ein Aufenthalt von 12 Stunden kostet 60 Euro.
Wer übernachten will bezahlt somit 120 Euro!!!
Damals haben wir auch den Pragser Wildsee besucht. Wir fanden problemlos einen Parkplatz und haben den schönen See zu Fuss umrundet und die Landschaft und den See sehr genossen. Auch hier muss man heute online vorab ein Parkticket lösen. Wenn es den Platz hat bezahlt man für einen
3-stündigen Aufenthalt 20 Euro! Wer länger bleiben will (max. 24 Stunden) bezahlt 45 Euro!
Bei beiden Beispielen sprechen wir von reinen Parkplätzen.
Wir finden wenigstens heute am Dürrensee kurz vor Misurina eine Parklücke für unsere Mittagspause. Der Parkplatz kann ganz einfach mit EasyPark bezahlt werden und kostet lediglich 2 Euro pro Stunden - ein Schnäppchen!
Tja, Schattenplätze sind rar. Wir schauen uns doch zwei, drei Übernachtungs- und Campingplätze an. Alle haben etwas gemeinsam - die Preise sind sehr happig. Schlussendlich landen wir in St. Lorenzen auf dem Camping Ansitz Wildberg. Hier standen wir auch vor 18 Jahren. Wir sind sogar immer noch im System drin! Der Platz wurde mächtig ausgebaut und modernisiert. Und zusammen mit dem Campingboom gibt das für einen grossen Stellplatz einen Preis von 65 Euro ohne Strom in der Vorsaison. Ok, die Sanitäranlage ist schon als luxuriös zu bezeichnen, wir wären auch mit weniger zufrieden. Hauptsache sauber. Aber auch hier - der Platz ist beinahe ausgebucht.

Tagesstrecke:
Heiligenblut - St. Lorenzen
Distanz: 165 km
Durchschnittsverbrauch: 9.5 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 42 km/h
Fahrzeit: 3 Std. 50 Min.
Stellplatzkosten: 65 Euro inkl. V/E, ohne Strom, WC und Dusche
Dienstag, 23. Juni
Morgen 08°° Uhr / 18 °C

Mittag 13°° Uhr /
20
°C

Abend 18°° Uhr / 18 °C


Heute geht's hoch hinaus! Und wir haben zeitweise sogar einen Pullover an! Die Temperaturen sind herrlich und das Wetter stabiler als vorhergesagt!
Wir verbringen den Tag auf der Grossglockner Hochalpenstrasse - wandernd, fotografierend, staunend, geniessend, beobachtend und auch etwas fahrend. Einfach herrlich!
Bei der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe stillen wir unseren Hunger und ein Murmeltier namens Grossglocki hält bei uns Einzug.
Heute landen wir auf dem Campingplatz in Heiligenblut, der erstaunlich gut besucht ist. Die Hochsaison hat ja noch gar nicht begonnen, aber die Preise haben es bereits in sich.
Die Großglockner-Hochalpenstraße gilt als eine der schönsten Panoramastraßen Europas. Sie verbindet den Ort Fusch an der Großglocknerstraße im Salzburger Land mit Heiligenblut am Großglockner und führt mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern.
Die wichtigsten Fakten: Länge: 48 km, 36 Kehren (Serpentinen), höchster Punkt auf 2.504 m., Steigungen bis 12 %,
der Großglockner selbst ist mit 3.798 m der höchste Berg Österreichs
Die Straße wurde zwischen 1930 und 1935 erbaut. Ursprünglich sollte sie Arbeitsplätze schaffen und den Tourismus fördern. Bis zu 4.000 Arbeiter waren am Bau beteiligt. Der Ingenieur Franz Wallack plante die Strasse so, dass sie sich harmonisch in die Hochgebirgslandschaft einfügt.
Die Eröffnung erfolgte am 3. August 1935.
Die schönsten Aussichtspunkte
Edelweißspitze (2.571 m): Der höchste mit dem Auto erreichbare Punkt der Strecke. Von hier sieht man bei klarer Sicht über 30 Dreitausender.
Alle Fahrzeuge bis 3.5 t dürfen hochfahren. Schmal und Kopfsteinpflaster - wir sind das einzige Womo, das sich getraut hochzufahren;-)
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe: Spektakulärer Blick auf den Großglockner und den Pasterzengletscher.

Tagesstrecke:
Lassach - Grossglockner - Heiligenblut
Distanz: 97 km
Durchschnittsverbrauch: 15,8 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 29 km/h
Fahrzeit: 3 Std. 16 Min.
Stellplatzkosten: 41 Euro inkl. V/E, ohne Strom, WC und Dusche
Montag, 22. Juni
Morgen 08°° Uhr / 21 °C

Mittag 13°° Uhr /
28
°C

Abend 18°° Uhr / 24 °C

Wir machen mal wieder einen Versuch, zu einem neuen Ventilator zu kommen. Spittal an der Drau - da gibt es eine Fiat Professional Garage.
Kein Ding an Lager - Lieferfrist mindestens bis nächsten Donnerstag!
Unsere Route heimwärts legen wir jeden Tag auf's neue fest. Da wäre ja noch die Grossglockner Hochalpenstrasse. Bei den heissen Temperaturen in die Höhe ausweichen ist doch eine gute Idee.
Wir haben uns ja ganz bewusst gegen den Kauf einer östereichischen Autobahn-Vignette entschieden. Aber dass heute einfach mal eine Strassensperrung kommt und die Ausweichrouten mit einem Fahrverbot für Wohnmobile belegt sind und man uns auf die Autobahn zwingen will, ist schon der Hammer.
Nach einigem Herumirren finde ich Heidi dann doch noch eine Route ohne Verbot für uns. Einfach schmal, etwas abenteuerlich und zum Teil sehr steil. Zum Glück haben wir tatsächlich keinen Gegenverkehr und so landen wir doch noch auf der Strasse zum Glossglockner.
In Lassach landen wir für heute auf einem kleinen gemütlichen Campingplatz. Auf gut 900 m. ü. Meer und mit leichtem Wind sind hier die Temperaturen mehr als angenehm! Von 18 - 19 Uhr ist das urige, kleine Campingrestaurant geöffnet. Klar reservieren wir uns einen Platz. Alles hier ist ein Familienbetrieb und so wird auch das Restaurant geführt. Wir staunen über die Gerichteauswahl und erst recht über die Qualität der Speisen.
Die Kürbiskernpanade und das Kürbiskernöl - eine Wucht! Ein flambiertes Rindersteak erwartet man auch nicht gerade. Und alles mundet hervorragend! Wir stossen mit einem feinen Rotwein auf diesen Tag an.
Ein Tag an dem unser Ventilator sogar gnädigerweise einige Male eingeschaltet hat! Warum bleibt wohl sein Geheimnis.
Tagesstrecke:
Irdning - Lassach
Distanz: 224 km
Durchschnittsverbrauch: 9.7 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 49 km/h
Fahrzeit: 4 Std. 33 Min.
Stellplatzkosten: 30 Euro inkl. V/E, ohne Strom, WC und Dusche
Sonntag, 21. Juni
Morgen 08°° Uhr / 23 °C

Mittag 13°° Uhr /
27
°C

Abend 18°° Uhr / 22 °C

Das Nachtessen gestern Abend war einfach hervorragend! Der gewaltige Platzregen, der zwischendurch niederging, konnte uns nichts anhaben, da wir zwar draussen sassen, aber schön unter dem Dach. Hansruedi genoss ein Cordon bleu und ich ein excellentes Fischgericht. Zusammen gönnten wir uns dann noch ein Dessert.
Die Entscheidung fällt heute Morgen - wir bleiben noch hier. Nach einem späten ausgiebigen Frühstück laden wir wieder einmal unsere E-Bikes aus und radeln einfach auf dem Ennsradweg der Enns entlang. Noch ein Abstecher zum Schloss Trautenfels und den Rest des Nachmittages geniessen wir vor dem Womo. Klar nutze ich, Heidi noch den Badeweiher für eine Abkühlung. Das Campingrestaurant ist heute Abend geschlossen und so brutzeln wir uns recht früh unser Nachtessen selber. Salat, Gehacktes mit Penne und ein Glas Wein und wir sind rundum zufrieden.

Stellplatzkosten: 37 Euro inkl. V/E, inkl. Strom, WC und Dusche
Samstag, 20. Juni
Morgen 08°° Uhr / 25 °C

Mittag 13°° Uhr /
27
°C

Abend 18°° Uhr / 25 °C

Kurz bevor wir die Grenze nach Östereich passierten, haben wir bei unserem GPS die Autobahnen deaktiviert. Wir gondeln also auf Landstrassen durch dieses Land. Dabei ging es heute auch mal in die Höhe. Auf 1'400 m. ü . Meer haben wir die Pause bei 18 Grad seeehr genossen.
Es braucht heute einige Campingplätze, bis wir uns zum Bleiben entschliessen können.
Wir müssen uns der Tatsache stellen - nach 3 Monaten sind wir zurück im ganz normalen Campingwahnsinn. Näher wollen wir darauf gerade nicht eingehen. Aber wenigstens hat unser heutiger Platz auch wieder ein schönes und uriges Restaurant. Und das werden wir gleich testen.

Tagesstrecke:
Maxendorf, Österreich - Irdning
Distanz: 207 km
Durchschnittsverbrauch: 9.8 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 48 km/h
Fahrzeit: 4 Std. 15 Min.
Stellplatzkosten: 37 Euro inkl. V/E, inkl. Strom, WC und Dusche
Freitag, 19. Juni
Morgen 08°° Uhr / 23 °C

Mittag 13°° Uhr /
34
°C

Abend 18°° Uhr / 33 °C

Der lange Fahrtag von gestern und die warmen Temperaturen auch während der Fahrt, da der Ventilator beim Pfüdi ja nicht mehr funktioniert, haben uns doch etwas Energie gekostet. Wir haben beide tief und fest geschlafen.
Der heutige Tag steht dann ganz im Zeichen der Lösung für unser Ventilatorenproblem. Entweder finden wir eine Garage, die einen Ventilator hat und sogar Zeit, ihn auch auszuwechseln, oder wir können wenigstens einen Ventilator kaufen und Hansruedi wechselt ihn dann selber aus.
Das Unterfangen ist leider nicht von Erfolg gekrönt.
Kurz vor 14.00 Uhr treffen wir beim Restaurant Kickmaier in Maxendorf ein. Hier gibt es auch einen Stellplatz. Ob wir bleiben, wissen wir noch nicht. Was wir aber wissen - wir haben Hunger! Das Essen ist ausgezeichnet.
Und wir haben keine Lust mehr, noch weiter zu fahren. Heiss ist es überall. Also können wir doch einfach auch diesen schönen Platz geniessen. Ein leichter Wind weht, ein kleiner Baum gibt uns Schatten und so haben wir Zeit zum Planen, zum Lesen und, und, und ..........


Tagesstrecke:
Ostffyasszonyfa, Ungarn - Maxendorf, Österreich
Distanz: 150 km
Durchschnittsverbrauch: 9.5 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 58 km/h
Fahrzeit: 2 Std. 33 Min.
Stellplatzkosten: 29 Euro inkl. V/E, inkl. Strom, WC und Dusche
Morgen 08°° Uhr / 22 °C

Mittag 13°° Uhr /
33
°C

Abend 18°° Uhr / 29 °C

Bereits kurz vor 9.00 Uhr sind wir on the road. Italien, Niederlanden und Deutschland wollen heute alle zeitig starten und wir stehen ja mitten in der Ausfahrt. Und so machen auch wir uns heute zeitig auf den Weg, zumal wir diesen kleinen Hinterhof gar nicht ungern verlassen. Aber geschlafen aber wir wunderbar.
Bis wir endlich die Autobahn Richtung Ungarn erreichen braucht es etwa Geduld. Eine wichtige Brücke wird in Timisoara gerade saniert und so staut sich der Verkehr überall etwas. Aber irgendwann ist es geschafft und wir rollen Richtung Ungarn. Etwas Bargeld sollten wir aber noch los werden. So füllen wir unterwegs noch den Dieseltank und später auch noch den AdBlue-Tank. Mit gerade mal noch 4 Ron überqueren wir die Grenze nach Ungarn! Und Schwupps haben wir eine Stunde Zeit gewonnen. Nach zwei Monaten und 10 Tagen sind wir wieder in der gleichen Zeitzone wie z.B. in der Schweiz.
Unser erstes angepeiltes Ziel kommt deshalb bereits kurz nach 11 Uhr. Wir lassen es aber links liegen und fahren einfach weiter. Ungarn hat ja eine eigene Währung - den Forint - und wir sollten eigentlich einen Bancomat suchen. Die MIttagspause gibt es heute ganz unspektakulär auf einem Autobahnrastplatz. Wir nutzen diese Pause auch für unsere Überlegungen zur Weiterreise. Die Entscheidung fällt - wir machen Strecke - Ungarn wird es uns verzeihen - für uns wird es wohl zum reinen Transitland. Etwa 450 Kilometer der heutigen Strecke sind Autobahn, so kommen wir sehr gut voran und die geschenkte Stunde hilft uns heute auch sehr.
Obwohl, einen Teil davon verlieren wir wegen einem Stau. Ein schlimmer Unfall auf der Gegenfahrbahn hat auch für uns Auswirkungen.
Ganz ehrlich, das nehmen wir gerne in Kauf, Hauptsache, wir sind nicht in diesen Unfall verwickelt, das allerwichtigste !!!!
Schliesslich landen wir auf einem Stellplatz mit traumhaften Platzverhältnissen und das beste - man kann mit Euro bezahlen, denn einen Bancomaten haben wir immer noch nicht angesteuert und werden das wohl auch nicht mehr tun.
Wenn nichts dazwischen kommt werden wir morgen Freitag in Östereich einreisen.
Tagesstrecke:
Timișoara - Ostffyasszonyfa, Ungarn
Distanz: 508 km
Durchschnittsverbrauch: 9 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 73 km/h
Fahrzeit: 6 Std. 52 Min.
Stellplatzkosten: 25 Euro inkl. V/E, ohne Strom, WC und Dusche
Morgen 08°° Uhr / 18 °C

Mittag 13°° Uhr /
29 °C

Abend 18°° Uhr / 30 °C

Wir haben heute Morgen online die E-Vignette für Ungarn gekauft. Eigentlich haben wir noch keine Ahnung, wo wir heute landen sollen oder werden.
Aber die Vignette muss man unbedingt vor der Einreise lösen. Somit ist das erledigt. Unser erster Stopp gilt heute dem Kaufland. Unser Kühlschrank braucht dringend Nachschub. Tja, und dann stehen wir da auf dem Parkplatz des Ladens - und jetzt - wohin? Heute schon Ungarn? Aber wohin? doch noch Rumänien? Aber wohin? Doch die Stadt - wir stehen ja schon am Rande. Der Anruf bei der einzigen Übernachtungsmöglichkeit mitten in der Stadt lässt uns eine Entscheidung treffen. Von den 4 Stellplätzen ist noch einer frei - wir nehmen ihn!! Nach einer Siesta machen wir uns
gegen 14.30 Uhr zu Fuss auf den Weg in die Stadt. Nach ca. 2 Kilometern stehen wir vor der Kathedrale und lassen uns ab hier einfach treiben.
Zwischendurch gönnen wir uns ein feines, spätes Mittagessen (oder frühes Nachtessen), später gibt es sogar noch ein Dessert. Uns gefällt die Stadt.
Timisoara - wahrscheinlich unsere letzte Station in Rumänien!
Timișoara liegt nahe der Grenzen zu Ungarn und Serbien. Die Stadt ist die Hauptstadt des Kreises Timiș und gilt als eines der wirtschaftlich und kulturell bedeutendsten Zentren des Landes. Aufgrund ihrer prachtvollen Architektur und ihres mitteleuropäischen Flairs wird sie oft als „Klein-Wien“ bezeichnet.
Die Stadt wurde bereits im Mittelalter erwähnt und war zeitweise sogar Residenz der ungarischen Könige. Später gehörte sie zum Osmanischen Reich und anschließend zur Habsburger Monarchie. Diese wechselvolle Geschichte prägt bis heute das Stadtbild mit seinen barocken, Jugendstil- und klassizistischen Gebäuden.
Besonders bekannt wurde Timișoara durch die Ereignisse im Dezember 1989: Hier begannen die Proteste gegen das kommunistische Regime von Nicolae Ceaușescu, die schließlich zur rumänischen Revolution führten.
Timișoara gilt als eine der offensten und internationalsten Städte Rumäniens. Hier leben seit Jahrhunderten Rumänen, Deutsche, Ungarn, Serben und andere Volksgruppen zusammen. Im Jahr 2023 war Timișoara offiziell Europäische Kulturhauptstadt.
Timișoara war eine der ersten Städte Europas mit elektrischer Straßenbeleuchtung (1884).
Die Stadt besitzt viele Parks und Grünanlagen und wird manchmal auch „Stadt der Rosen“ genannt.
Sie ist heute ein wichtiges Technologie- und Universitätszentrum Rumäniens.
Wir haben auf dieser Reise schon so unterschiedliche Übernachtungsplätze angefahren und angetroffen. Der heutige Platz ist wohl der kleinste. Eigentlich stehen wir auf dem Notplatz, aber auch die anderen drei haben nicht viel mehr "Umschwung" als wir. Italien, Niederlande, Deutschland und Schweiz sind heute die Nationen, die hier übernachten. Wenn man nicht irgendwo auf einem lauten Parkplatz stehen will, ist dies hier die einzige Möglichkeit ruhig, sicher und erst noch zentral zu übernachten.
Tagesstrecke:
Buzias - Timișoara
Distanz: 36 km
Durchschnittsverbrauch: 9.8 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 35 km/h
Fahrzeit: 1 Std. 0 Min.
Stellplatzkosten: 105 RON inkl. V/E, ohne Strom
Morgen 08°° Uhr / 14 °C

Mittag 13°° Uhr /
23 °C

Abend 18°° Uhr / 26 °C

Der gestrige Abend brachte uns noch eine wunderbare Stimmung an der Donau.
Wir starten heute relativ spät, denn ein ausgiebiger Schwatz mit Ruedi muss einfach nochmals sein. Er meint, wenn wir in zwei Jahren wieder kommen, sei der Platz perfekt und das Sanitärhaus fertig erstellt. Wir schauen mal.....!
So tuckern wir weiter der Donau entlang, halten auch heute immer wieder an. Zum Beispiel müssen wir doch die Festung Golubac auf der serbischen Seite bestaunen. Irgendwann drehen wir nordwärts Richtung Timisoara (2023 Kulturhauptstadt Europas) und auch ganz allgemein Richtung Ungarn.
Klar wählen wir einmal mehr nicht die direkteste Route, sondern gondeln über Land, streifen zwei Naionalparks und einige Lost Places. Mitten in der Pampa steht da tatsächlich die Ruine eines Spitals.

Irgendwann meldet sich der Hunger und spontan stellen wir in Anina den Blinker Richtung Bahnhof, da wird es doch wohl einen Parkplatz geben.
Volltreffer. Der Parkplatz ist klein und eigentlich mehr eine Wiese und der Bahnhof, der Zug, die Menschen, die ganze Umgebung ein Erlebnis der besonderen Art. Zwischen durch gibt's dann tatsächlich noch einen Tomatensalat.
Ein Wohnmobil kommt hier wohl eher selten vorbei und so sind wir fast ungewollt die Attraktion des Tages, aber auf eine so herzliche und interessierte Art, dass es einfach nur Spass macht. Wir erhalten ausführliche Informationen zu diesem Ort, zur Bahnstrecke und zur Geschichte und können unzählige Fotos und Bilder von früher anschauen.
Die Geschichte Aninas ist eng mit deutschsprachigen Siedlern verbunden. Im Jahr 1773 wurden Holzfäller und Köhler aus der österreichischen Steiermark und dem Salzkammergut angesiedelt. Daher stammt auch der Name „Steierdorf“.
1790 entdeckte der Siedler Mathias Hammer Steinkohle in der Gegend. Dadurch entwickelte sich Anina rasch zu einem bedeutenden Bergbauzentrum. Im 19. und 20. Jahrhundert gehörte die Stadt zu den wichtigsten Kohlefördergebieten Rumäniens.
Nach dem Niedergang des Bergbaus und der Schließung der letzten großen Mine im Jahr 2006 verlor die Stadt viele Arbeitsplätze und Einwohner.
Eine der bekanntesten Attraktionen der Stadt ist die Bahnstrecke zwischen Anina und der Stadt Oravița. Sie wurde 1863 eröffnet und gilt als eine der schönsten Gebirgsbahnen Europas.
Aber man interessiert sich auch für uns, für unser Wohnmobil und für unsere Geschichte. Die beiden Herren auf dem letzten Bild freuen sich ungemein, dass sie einen Blick in unser Wohnmobil werfen dürfen und haben viele Fragen, die wir gerne beantworten. Der eine telefoniert schnell seiner Frau, weil sie etwas Deutsch kann und wir uns so besser und schneller verständigen können.
Ein einmaliges Erlebnis! Genau solche ungeplanten und spontanen Begegnungen sind oft die schönsten Perlen auf einer Reise.
Zum Schluss des Tages stehen wir in Buzias in einem Obstgarten. Unser einziger Nachbar ist ein Wohnmobil aus Östereich.

Tagesstrecke:
Drencova - Buzias
Distanz: 213 km
Durchschnittsverbrauch: 9.6 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 46 km/h
Fahrzeit: 4 Std. 32 Min.
Stellplatzkosten: 100 RON inkl. V/E, ohne Strom
Morgen 08°° Uhr / 18 °C

Mittag 13°° Uhr /
24 °C

Abend 18°° Uhr / 23 °C

Heftige Gewitter haben unseren Schlaf etwas gestört. So haben wir es heute nicht eilig und schlafen einfach mal etwas aus.
Gegen 10.30 Uhr machen wir uns aber dann doch auf, den Lauf der Donau zu erkunden.
Die Donau ist mit rund 2.850 Kilometern der zweitlängste Fluss Europas nach der Wolga. Sie entspringt im Schwarzwald in Deutschland und mündet über ein weit verzweigtes Delta ins Schwarzes Meer.
Die Donau durchquert 10 Länder. Kein anderer Fluss der Welt fließt durch so viele Staaten:
Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldau, Ukraine
Die Donau verbindet einige der schönsten Hauptstädte Europas: Wien, Bratislava, Budapest, Belgrad
Wir sind heute auch beim Eisernen Tor unterwegs.
Das Eiserne Tor ist eine der spektakulärsten Schluchten Europas und bildet über viele Kilometer die natürliche Grenze zwischen Rumänien und Serbien. Warum heisst es "Eisernes Tor"?
Früher war dieser Abschnitt der Donau wegen enger Felsdurchbrüche, starker Strömungen und gefährlicher Stromschnellen eine große Herausforderung für die Schifffahrt. Die Passage wirkte wie ein gewaltiges „Tor“ aus Felsen.
Die Donau durchschneidet hier die südlichen Ausläufer der Karpaten und bildet eine bis zu mehreren hundert Meter tiefe Schlucht. Besonders beeindruckend sind die engen Durchbrüche der Donau zwischen steilen Felswänden und die bewaldeten Berghänge auf beiden Seiten.
In den 1960er und 1970er Jahren errichteten Rumänien und Serbien gemeinsam das gigantische Eisernes-Tor-I-Wasserkraftwerk. Es gehört zu den größten Wasserkraftwerken Europas. Durch den aufgestauten Fluss verschwanden viele der früheren Stromschnellen unter dem Wasser.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist das riesige Felsrelief von Decebalus.
Decebalus war der letzte König des antiken Dakerreiches. Er führte mehrere Kriege gegen die Römer unter den Kaisern Domitian und Trajan, bevor sein Reich im Jahr 106 n. Chr. erobert wurde. Für viele Rumänen gilt er als Symbol des Widerstands und der nationalen Identität.
Das Relief zeigt das Gesicht von Decebalus und wurde zwischen 1994 und 2004 in eine Felswand über der Donau gemeißelt. Mit etwa 55 Metern Höhe und 25 Metern Breite gilt es als das größte beziehungsweise höchste Felsrelief Europas.
An dem Projekt arbeiteten zwölf Bildhauer rund zehn Jahre lang.
Unterhalb des Gesichts steht die lateinische Inschrift:
DECEBALUS REX – DRAGAN FECIT
Das bedeutet etwa: „König Decebalus – von Drăgan geschaffen“. Gemeint ist der Unternehmer Iosif Constantin Drăgan, der das Projekt finanzierte.
Wir haben jeden Kilometer der Fahrt genossen und unzählige Male gestoppt.
Kaum zu glauben, aber nach gut 60 Kilometern beenden wir den heutigen Fahrtag und zwar direkt am Ufer der Donau.
Seit 26 Jahren lebt hier Ruedi (der Name verrät es - er stammt aus der Schweiz) mit seiner Familie. Wir erfahren eine interessante Geschichte, wie alles begann, was in all den Jahren hier entstand und gearbeitet wurde und jetzt ist ein herrlicher Camping- Stellplatz im Aufbau.
Zur Zeit sind wir hier die einzigen Gäste und wir haben das interessante Gespräch mit Ruedi sehr genossen. Es war auch mal wieder herrlich, einfach drauflos zu plaudern, wie der Schnabel gewachsen ist.
Das Wetter wechselt manchmal im Minutentakt von bewölkt zu sonnig, aber es ist warm und wir geniessen hier jede Minute!
Apropo warm - es soll ja in den nächsten Tagen Hochsommer werden. Die Temperaturen steigen auf 30 Grad und mehr.
Tja, und da kommen wir zu unserem Problem. Vor einigen Tagen ist der Ventilator in unserem Pfüdi ausgestiegen, das heisst wir können während der Fahrt nicht mehr Heizen, was gerade nicht so schlimm ist, aber wir können auch nicht mehr kühlen!! Das hingegen ist etwas blöder!
Ganz plötzlich und unverhofft entscheidet sich der Ventilator zwischendurch doch wieder zu laufen. Gestern zum Beispiel genau in dem Moment, als wir unseren Übernachtungsplatz erreicht haben! Haha!
Tagesstrecke:
Eșelnița - Drencova
Distanz: 66 km
Durchschnittsverbrauch: 9 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 34 km/h
Fahrzeit: 1 Std. 55 Min.
Stellplatzkosten: 100 RON inkl. V/E, inkl. Strom









































































































































