Kalkablagerungen Pamukkale

Dienstag, 21. April

Morgen 08°° Uhr / 12 °C

Mittag 13°° Uhr / 23 °C

Abend 18°° Uhr / 17 °C

Für die zweite Nacht haben wir tatsächlich nichts bezahlt. Der Parkwächter kam jeweils mit dem Töff zu den Neuankömmlingen, aber uns liess er in Ruhe. Was soll’s, das muss man ja nicht unbedingt verstehen.

Wir durchfahren als erstes heute nochmals Denizli, eine recht grosse, quirlige Stadt. Perfekt für einen weiteren Versuch, eine Vodafon-SIM-Karte zu kaufen. Der Laden haben wir auf GoogleMaps markiert und los geht’s.

Wir haben es ja geahnt – das Parkieren vor einem Geschäft mitten in einer türkischen Stadt ist eigentlich unmöglich! Der dann angepeilte Parkplatz wegen einer Einbahnstrasse nicht anfahrbar. Da gibt es nur eine Lösung – Mitten auf einem breiten Trottoir das Womo abstellen, Warnblinker rein und zu Fuss zum Laden. Ein modernes Geschäft und drei junge Herren begrüssen uns. Leider spricht keiner ein Wort Englisch und bis wir nur mal erfahren, wie hoch der Touristentarif ist dauert es …… Der Preis – Wucher!!!

Frustriert kehren wir um, steigen ein und wollen gerade den Motor anlassen, da entdeckt Hansruedi in 100 Meter Entfernung ein weiteres Vodafongeschäft. Also nichts wie los. Auf unser Anliegen beginnt der junge Mann zu telefonieren, schaut immer wieder suchend zum Fenster raus, telefoniert wieder ……..

Ob das was wird? Aber plötzlich betritt ein junges Paar den Laden und jetzt geht die Arbeit los. Mit Hilfe von Übersetzungsapps füllt der Mann ein mehrseitiges Dokument aus. Man benötigt einen Pass, muss sogar die Namen von Vater und Mutter angeben, der Pass wird auch fotografiert und Hansruedi muss zweimal unterschreiben. Die drei sind sehr nett, wir können alle auch immer wieder schmunzeln und lachen, sogar etwas zu trinken wird uns angeboten. Und das Beste – wir verlassen den Laden mit einer SIM-Karte - und das Allerbeste – sie funktionert!!!!!!

Wir bleiben online!!!!

Noch ein kurzer Einkauf in der Migros, wobei auch hier das Parkieren eine Herausforderung ist. Auch unser Womo hat noch Durst und nach gut zwei Stunden peilen wir endlich unser Tagesziel an – den Salda Gölü.

Der Salda Gölü ist ein abflussloser See. Das Wasser ist wegen des hohen Magnesiumgehalts alkalisch. Diesem Umstand verdankt der See seine türkise Farbe, aus diesem Grund sind die Strände auch schneeweiss.

Klar müssen wir von unserem Übernachtungsplatz aus zu einer ausgiebigen Erkundungstour starten. Ein gelungener Nachmittag, ein gemütlicher Abend und hoffentlich eine gute und ruhige Nacht.

Tagesstrecke:   Pamukkale - Kayadibi, Salda Gölü

Distanz: 116 km

Durchschnittsverbrauch: 10.8 l

Durchschnittsgeschwindigkeit: 48 km/h

Fahrzeit: 2 Std. 21 Min.

​​​​​​​Stellplatzkosten: 0 TRY, inkl. Müllcontainer