Mittwoch, 25. März
Morgen 08°° Uhr / 7 °C

Mittag 13°° Uhr / 22 °C

Abend 18°° Uhr / 17 °C

Gleich vorneweg - wir waren wohl müde und haben trotz allen Güterzügen erstaunlich gut geschlafen.
Wir starten gemütlich in den Tag und beschliessen, heute etwas weiterzureisen. Nach einem Einkauf entern wir die Autobahn und schon bald überqueren wir die Grenze nach Italien. Aber hier verlassen wir die Autostrada sehr schnell und fahren Richtung Lago di Como - eine völlig neue Route für uns. Unser Ziel ist aber nicht Como, sondern Olginate, etwas südlich von Lecco am Lago di Olginate
Viel Verkehr, viele zusammenhängende Ortschaften, schöne Ausblicke auf die Lago's und gegen Mittag erreichen wir unser Tagesziel.
Auf dem Stellplatz ist mit zwei Womos wirklich nicht viel los. Irgendwann laden wir die Bike's aus. Wir haben doch tatsächlich vergessen, Mineralwasser einzukaufen. So können wir aber gleich das schöne Seeufer erkunden.
Weitere grosse Aktionen gibt es heute nicht mehr, es darf auch mal einfach ruhig sein.
Nachtrag: Stellplätze haben oft so ihre Eigenheiten. In Lugano waren es die Güterzüge und hier die Geruchsimmission. Je nach Windrichtung (und der ist ab dem späten Nachmittag recht heftig) riecht es hier intensiv nach Popcorn. Interessant und viel besser als z.B. der Geruch von Schweineställen.
Tagesstrecke: Lugano - Olginate
Distanz: 72 km
Durchschnittsverbrauch: 9.2 Liter
Durchschnittsgeschwindigkeit: 52 h/km
Fahrzeit: 1 Std. 19 Min
Stellplatzkosten: 15 Euro, inkl. V/E, inkl. Strom
Dienstag, 24. März
Morgen 08°° Uhr / 4 °C

Mittag 13°° Uhr / 17 °C

Abend 18°° Uhr / 18 °C

Endlich - wir starten zu unserer ersten längeren Reise im Jahr 2026!!!
Die Himmelsrichtung? Beginnen wir doch einfach mal mit südwärts und drehen dann vielleicht etwas südostwärts. Ach, so genau wissen wir das doch auch nicht. Lassen wir uns doch alle überraschen.
Wenn wir nach Süden fahren, landen wir doch als erstes im Tessin, und da ist auch unser erster Übernachtungsplatz. Aber diesmal nicht Richtung Locarno, nein, wir landen in Lugano auf dem Stellplatz. Gut gelegen für den Besuch der Stadt. Einziger Nachteil - die Bahnlinie führt recht nahe vorbei und die Züge, vor allem die Güterzüge, fahren die ganze Nacht. Ok, wir werde sehen, wie gut wir hier schlafen. Aber wir wollen hier ja nicht Urlaub machen und für ein oder evt. zwei Nächte geht das wohl schon.
Eine kleine Siesta muss sein, bevor wir uns auf eine erste Erkundungstour zum Parco Tassino machen.
Der heutige Parco Tassino war einst das Jagdrevier der wohlhabenden Familie Enderlin, die im neunzehnten Jahrhundert eine wunderschöne Villa am Hügel Tassino besass. Und oben auf dem Hügel steht der Roccolo degli Enderlin. Roccolo ist eine traditionelle Vogle-Fanganlage, die vor allem in Norditalien und im Tessin verbreitet war. Dabei handelte es sich manchmal um einen kleinen Turm, der genutzt wurde, um Zugvögel zu fangen, was heute verboten ist. So ist der Turm heute ein Zeugnis alter Jagdtraditionen, ein Stück regionale Geschichte.
Nach einem frühen Nachtessen mit feinen kalten Spezialitäten folgt unsere zweite Erkundungstour. Früher gab es ein Funicolare per la Citta, heute nehmen wir die Treppe, die gleich daneben nach unten in die Stadt und zur Promenade führt. Wir schlendern durch die Gassen, bewundern die schicken Geschäfte vieler bekannten, teuren Marken und geniessen auch einen Spaziergang der Seepromenade entlang.
Auf dem Heimweg absolvieren wir dann gleich noch ein Fitnessprogramm - die Treppe nach oben ist ganz schön lang.
Ein rundum gelungener erster Reisetag findet ein gemütliches Ende in unserem Pfüdi.
Tagesstrecke: Felsberg - Lugano
Distanz: 146 km
Durchschnittsverbrauch: 9.4 Liter
Durchschnittsgeschwindigkeit: 60 h/km
Fahrzeit: 2 Std. 39 Min
Stellplatzkosten: 20 CHF, inkl. V/E, inkl. Strom













